Eine der ältesten Städte der Schweiz liegt dort, wo der Fluss Thièle in den Neuenburgersee mündet. Menschen leben seit mehr als 6’000 Jahren auf diesem Landstreifen. Zwei Dinge hielten sie hier: ein geschützter Übergang, wo der Fluss auf den See trifft, und eine Thermalquelle, die warm aus dem Boden steigt.
Die Quelle ist auch der Grund für den Namen. Sie zieht seit der Römerzeit Besucher an, und 1981 fügte die Stadt «les-Bains» hinzu, um sie zu würdigen. Was folgt, ist die Kurzfassung, von den Menhiren bis zur Thermalstadt, in der Reihenfolge, in der es geschah.
- um 4000 v. Chr.
Jungsteinzeitliche Gemeinschaften errichten die Menhire von Clendy am Seeufer.
- um 325 n. Chr.
Rom befestigt Eburodunum mit einem ummauerten Kastell: zwei Tore, fünfzehn Türme, Thermen.
- 1259
Peter II. von Savoyen beginnt das Schloss und legt daneben eine neue Stadt an.
- 1536
Bern erobert die Stadt und bringt die Reformation.
- 1728
Die Stadt baut ein neues Badehaus, den Anfang des Grand Hôtel des Bains.
- 1805
Johann Heinrich Pestalozzi eröffnet seine berühmte Schule im Schloss.
- 1855
Die erste Eisenbahn der Westschweiz erreicht die Stadt.
- 1981
Nach der Wiedereröffnung der Bäder wird die Stadt offiziell in Yverdon-les-Bains umbenannt.