Der Name der Stadt verrät, warum es sie gibt: les Bains, die Bäder. Schon zur Römerzeit kam man in diesen Winkel des Sees, um in warmem Mineralwasser zu sitzen, und das Thermalbad ist bis heute der wichtigste Grund, aus dem die meisten Gäste anreisen. Wenn Sie in Yverdon nur eines tun, dann dies.
Das Wasser
Es beginnt unter der Erde, mit einer Schwefelquelle, die mit 29°C aus dem Boden steigt, reich an Kalzium, Magnesium, Natrium, Kalium und Sulfaten. Die Bäder erwärmen es für die Thermalbecken, die etwa zwischen 31°C im Sommer und 35°C im Herbst und Winter liegen, sodass Sie in den kalten Monaten im Dampf treiben können, die kalte Luft im Gesicht. Das Wasser gilt seit Langem als gut für Gelenke, Atemwege, Verdauung und müde Muskeln, was die höfliche Art ist zu sagen, dass man entspannt und ohne Eile wieder herauskommt.
Eine Quelle mit langem Gedächtnis
Die Quelle zog die Römer an, die hier Bäder bauten, und sie gab der Stadt ihren Namen. Sie versiegte 1959, kehrte dann zurück, als das moderne Thermalbad 1977 eröffnete; 1981 fügte die Stadt offiziell les-Bains hinzu. Dieser lange Bogen, von einem römischen Badehaus bis zur Anlage, in die Sie heute eintauchen, ist die ganze Geschichte Yverdons in einem warmen Becken.
Was es gibt
Neben den Becken und der Sauna verfügt das Zentrum über Behandlungs- und Massageräume, einen Beauty- und Wellnessbereich, einen Fitnessbereich mit Aquagym und Pilates sowie ein privates Spa. Das Grand Hôtel mit seinen 98 Zimmern und der Brasserie La Belle Époque liegt auf demselben Gelände, sodass ein Bad in ein Mittagessen oder eine Übernachtung übergehen kann. (Während des Umbaus verschieben sich die geöffneten Bereiche; siehe die Anmerkung oben und bainsyverdon.ch.)
Praktische Hinweise
- Die Bäder befinden sich an der Avenue des Bains 22, etwa 12 Minuten zu Fuss oder einen kurzen Ortsbus von der Altstadt und vom Bahnhof entfernt.
- Für Öffnungszeiten und Preise, die sich mit der Renovation ändern, prüfen Sie
bainsyverdon.ch (die frühere Adresse
cty.chleitet dorthin weiter).
Machen Sie einen Tag daraus
Verbinden Sie die Bäder mit einem gemütlichen Mittagessen in der Altstadt und einer Stunde in der Maison d’Ailleurs, dem Science-Fiction-Museum fünf Gehminuten entfernt, oder dem Château d’Yverdon am selben Platz. Warmes Wasser und ein wenig Kultur ergeben einen schönen halben Tag.