Das ganze Südufer des Neuenburgersees ist ein einziger langer wilder Saum, und die Grande Cariçaie ist sein Name: das grösste Seeufer-Feuchtgebiet der Schweiz, ein Band aus Schilf, Tümpeln und Feuchtwald, das gleich vor Yverdons Haustür beginnt und sich über drei Kantone zieht.
Warum sie zählt
Das Reservat umfasst fast 3’000 Hektar in neun Schutzzonen und ist ein Ramsar-Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung, eine anerkannte Raststätte auf den Zugvogelrouten. Die Zahlen sind aussergewöhnlich für seine Grösse: mehr als 10’000 Tierarten und rund 800 Pflanzen, etwa ein Viertel aller Arten der Schweiz. Die Lebensräume wechseln, während Sie sich hindurchbewegen, von offenem Schilf über Feuchtwiesen und Tümpel bis zum Feuchtwald, alle geprägt vom Steigen und Sinken des Sees.
Der Besuch
- Rund 50 km Wander- und Velowege durchziehen das Ufer, mit Beobachtungshütten und -türmen im Schilf und drei Empfangszentren zum Starten.
- Der einfachste Zugang ist das Pro Natura Centre de Champ-Pittet in Cheseaux-Noréaz, das das Ried für Familien erschliesst.
- Es ist ein Schutzgebiet: Bleiben Sie auf den markierten Wegen und befolgen Sie die ausgehängten Regeln, damit die Tierwelt in Ruhe bleibt. Offen für Wandernde, Velofahrende, Bootsleute und Badende gleichermassen.
Gut zu kombinieren
Reihen Sie sie mit den Menhiren von Clendy und dem Seestrand am selben Ufer zu einem einfachen halben Tag zu Fuss oder mit dem Velo aneinander, alte Geschichte und ein grosses Feuchtgebiet wenige Kilometer von der Altstadt entfernt.