Die Altstadt ist klein, flach und zum Gehen gemacht. Das Haus Savoyen legte sie unter Peter von Savoyen in den 1260er-Jahren auf einem einfachen Raster aus drei geraden Strassen an, der Rue du Lac, der Rue du Milieu und der Rue du Four, und diese Strassen prägen mit ihren Lauben, Brunnen und Pflastersteinen das Zentrum bis heute.
Place Pestalozzi
Alles versammelt sich auf der Place Pestalozzi, dem langen Platz in ihrem Herzen. Das Château d’Yverdon füllt eine Seite, die klassizistische Kirche eine andere, das Science-Fiction-Museum Maison d’Ailleurs liegt am Platz, und das Rathaus aus dem 18. Jahrhundert schliesst eine dritte. Platanen, Caféterrassen und ein Brunnen tun den Rest, und eine Statue von Pestalozzi, dem Pädagogen, der seine Schule im Schloss führte, steht in der Mitte.
Zeitgenössische Kunst gratis
Eine stille Überraschung verbirgt sich im Rathaus: das Centre d’Art Contemporain Yverdon (CACY), das bei seiner Eröffnung 2013 das erste Zentrum für zeitgenössische Kunst der Genferseeregion war. Es zeigt vier Ausstellungen pro Jahr auf 300 m² im alten Gebäude und ist gratis, mit Führungen, Abendöffnungen und Aktivitäten für Kinder. Siehe centre-art-yverdon.ch für das aktuelle Programm.
Was zu Fuss zu sehen ist
- Die Laubenhäuser und Brunnen entlang der drei Savoyer Strassen.
- Der Markt am Dienstag- und Samstagmorgen, wenn sich der Platz mit Ständen füllt.
- Ein kurzer Spaziergang hinunter zum See und Hafen, wenige Minuten nördlich.
Praktische Hinweise
- Gratis und jederzeit zugänglich; die Strassen sind öffentlich, und das CACY ist ebenfalls gratis.
- Grösstenteils Fussgängerzone, flach und stufenlos, mit einigen Pflastersteinen.
- Zeitbedarf: eine Stunde zum Schlendern, länger mit einem Kaffee, dem Markt und dem Kunstzentrum.
Gut zu kombinieren
Der Platz bringt das Château d’Yverdon, die Maison d’Ailleurs und das CACY auf eine Minute zusammen, die natürliche Einstimmung auf einen Nachmittag im Thermalbad.