Orbe liegt auf einem Hügel über einer Flussschlaufe, eine kompakte mittelalterliche Stadt, deren runder Bergfried des alten Schlosses, La Tour Ronde, noch immer über den Dächern aufragt. Gleich vor den Toren liegt die eigentliche Überraschung: das reichste Ensemble römischer Mosaiken der Schweiz, eine naturgemässe Fortsetzung, falls Sie die römische Geschichte von Eburodunum in Yverdon gepackt hat.
Die Mosaiken von Boscéaz, ein kurzes Stück vom Zentrum entfernt, sind die Böden einer grossen gallorömischen Villa aus der Zeit um 160–180 n. Chr., geschützt in fünf Pavillons, wo man sie dort sieht, wo sie verlegt wurden, mit einem Tempel für Mithras unter den Funden. Unterhalb der Stadt fliesst die Orbe durch eine bewaldete Schlucht, die man begehen kann.
Was unternehmen
- Sehen Sie die römischen Mosaiken von Boscéaz, die schönsten der Schweiz, in ihren fünf Pavillons.
- Erklimmen Sie La Tour Ronde, den runden Bergfried des alten Schlosses, für die Aussicht über die Dächer.
- Wandern Sie durch die Gorges de l’Orbe entlang des Flusses; sie schliessen flussabwärts Richtung Vallorbe an die längeren Wanderrouten an.
Praktische Hinweise
- Die Mosaiken von Boscéaz sind saisonal: etwa Mai bis Anfang November (im Frühling und Herbst an Wochenenden, im Sommer Mittwoch bis Sonntag), 10:00–18:00, Erwachsene CHF 10; siehe mosaiques-orbe.ch.
- ~20 Minuten mit dem Zug, mit Umstieg in Chavornay auf den kurzen Pendelzug nach Orbe.
- Planen Sie einen halben Tag für die Stadt, die Mosaiken und ein Stück der Schlucht ein.